das erste deutsche Pop-Video
Sendung mit der Maus vs. DISCO
lange vergessen, endlich wiederentdeckt !
mehr zur Sendung mit der Maus:
Die Sendung mit der Maus (ursprünglich: Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger) ist eine Kindersendung der ARD. Sie wurde 1971 von Dieter Saldecki, Gert Kaspar Müntefering und Armin Maiwald entwickelt und läuft seither fast jeden Sonntag um 11:30 Uhr im Ersten und im KI.KA. Wiederholungen laufen am Sonntag um 13:55 Uhr im WDR Fernsehen, am Montag um 12:25 Uhr im KI.KA sowie am Samstag um 7:00 Uhr im NDR Fernsehen und um 10:15 Uhr auf BR-alpha.
Die „Sendung mit der Maus“ ist eine Wissenssendung für Kinder, die aber auch von Erwachsenen angesehen wird. Zielgruppe sind ältere Kindergartenkinder und Grundschüler bis etwa zur dritten Klasse. Laut Welt am Sonntag vom 6. November 2005 beträgt das Durchschnittsalter der Zuschauer allerdings 39 Jahre, nach Angaben des WDR „bei knapp 40“ .
Produziert wird die Sendung gemeinsam von WDR, RBB, SR und SWR.
Seit dem 6. Oktober 2005 überträgt Arte am Sonntagmorgen im deutschsprachigen Programm eine französische Version der Sendung mit der Maus, in der französischen Variante heißt die Sendung „La souris souriante“ (Die lächelnde Maus). Seit dem 7. März 1999 hat die Sendung auch einen eigenen Internetauftritt.
Während zuvor schon einzelne Filme im Breitbildformat präsentiert wurden, wird die Sendung seit dem 8. April 2007 komplett in 16:9 ausgestrahlt.
Armin Maiwald, der „Moderator“ und Erfinder, Christoph Biemann, der ursprünglich nur als Regisseur tätig war und seinen ersten Auftritt 1983 hatte, und seit 1999 Ralph Caspers, der als Nachfolger der beiden Erstgenannten gilt, erklären ihrem Publikum in kleinen Einspielfilmen (den sogenannten „Sachgeschichten“) auf einfache Art und Weise mitunter sehr komplexe Vorgänge und Themen. Einen Kurzauftritt hatte dabei auch Peter Lustig 1973, der ursprünglich als Tontechniker arbeitete.
Das Alte Rom, Brennnesseln, das Archimedische Prinzip, Bundestagswahl, Tschernobyl, Kettenreaktion, Internet, Nachkriegszeit, die Weltraumstation Mir, die Herstellung unzähliger Produkte (vom Bleistift über Tennisball bis zum Flugzeug) und vieles mehr wurden und werden dem Zuschauer auf sehr anschauliche Weise nähergebracht.
Die Sendung selbst dauert ca. 30 Minuten. Die Vorstellung der Themen einer Sendung geschieht zuerst in Deutsch, dann in einer Fremdsprache (gefolgt von der Erklärung, z. B. „Das war Norwegisch.“). Ein weiterer fester Bestandteil der Sendung sind Kinderlieder, filmische Umsetzungen von Gedichten (beispielsweise Fünfter Sein von Ernst Jandl, realisiert von Norman Junge), wechselnde Miniserien (die sog. Lachgeschichten), wie beispielsweise Der kleine Maulwurf, Petzi, Der Hase und der faule Förster sowie Käpt’n Blaubär. Letzterer erzählt seit vielen Jahren in so gut wie jeder Folge am Ende eine seiner (Lügen-)Geschichten. In der Staffelpause von Käpt’n Blaubär, seit Frühjahr 2007, wird er von der Animationsserie Shaun das Schaf vertreten, seit dem Ende der Deutschlandreise waren bis Anfang Dezember beide Serien zu sehen.
Weiterer Bestandteil sind die sogenannten „Sachgeschichten“, meist ein Film von und mit Armin und einer von und mit Christoph. Diese Geschichten werden meist in einer Folge abgeschlossen. Bei längeren Filmen werden sie meist von einer „Maus“, also einem Kurzfilm mit der Maus unterbrochen. Nicht von Beginn an, aber heute in der Regel sind Sach- und Lachfilm auch thematisch verbunden.
Besonders komplexe Themen werden auf mehrere Folgen verteilt, z.B. beim Bau eines Airbus, den ein Kamerateam über lange Zeit verfolgte. Besondere Themen, wie die Sendung nach der Katastrophe von Tschernobyl oder über die Nachkriegszeit bekommen eine Art Sondersendung, die nur dieses Thema behandeln.
Für diese Leistung wurde die Sendung (z.B. die „Atom-Maus“) mehrfach ausgezeichnet (siehe unten), erhielt generelle Anerkennung und läuft inzwischen in fast 100 Ländern (wenn auch selten komplett), womit sie als eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehproduktionen überhaupt gilt.
Maiwalds charakteristische Stimme und teils flapsige Art, mit der er die Filme kommentiert, dürften auch heutzutage noch den meisten, die die Sendung nicht regelmäßig verfolgen, bekannt sein und wurde mittlerweile auch häufiger parodiert (siehe auch Wissenswertes).
Dass Christoph Biemann immer in einem grünen Pullover auftritt, hat einen einfachen Grund: Für einen längeren Film, in dem er immer wieder zu sehen war, brauchte er identische Kleidung, um immer gleich auszusehen. Dass er zu Beginn einen grünen Pullover anhatte, war eigentlich nur ein Zufall. So wurden mehrere Exemplare beschafft, und schließlich trug er die übrigen Pullover auch in anderen Filmen auf und schuf so unbeabsichtigt sein Markenzeichen.
Die Maus läuft vom WDR zum DomDie Maus, die der Sendung ab dem 23. Januar 1972 ihren Namen gab und die gemeinsam mit ihren Freunden – dem kleinen blauen Elefanten und der gelben Ente – in kleinen Einspielfilmchen, den sogenannten Mausspots, zu sehen ist, wurde von der Künstlerin Isolde Schmitt-Menzel erschaffen. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte die Maus in der Lachgeschichte „Die Maus im Laden“, einer von Isolde Schmitt-Menzel illustrierten Bildergeschichte. Die Animationen werden vom Zeichentrickfilmer Friedrich Streich erstellt, die berühmte Eröffnungsmelodie stammt von Hans Posegga. Die Maus war auf der Mir auch als Stofftier zu Gast.
Quelle:wikipedia.de

